Wiebke und Sibille neue Titelträger am Herthasee

Erfolge am Herthasee

13 Leichtathleten der TuS Niederneisen nahmen an den Kreis-Crossmeisterschaftenin Holzappel am Herthasee teil. Bei sehr ungünstigen Witterungsbedingungen blieb es diesmal unseren Damen vorbehalten als neue Titelträger zu glänzen. Während Wiebke Norwig bei den Frauen in 23:21 Min. und Sibille Ohlemacher in der W55 in 24:45 Min. bei ihren Siegen nur durchlaufen mussten, war es bei den Männern schon wesentlich anspruchsvoller. So ging das Seniorenteam bei den Männern an den Start.

Ulrich Ohlemacher war als 4. in 21:50 Min. der Beste seines Teams, dicht gefolgt von Marcel Willig in 21:53 Min. als 5. und von Erik Hänsel als 6. in 22:02 Min. Das Seniorenteam des TV Bad Ems startete ebenso bei den Männern und war am Ende etwas schneller als der Vizemeister aus Niederneisen. Schnellster seines Teams war in 19:34 Min. Felix Hänsel als Dritter der männlichen Jugend A vor dem vierten, Martin Streim, der für die Mittelstrecke 21:03 Min. benötigte. Die beiden einzigen TuS-Athleten, die über die 8,4km lange Langstrecke gingen waren TuS-Chef Uwe Welter als 3. der Männerklasse (Platz 2 in der M55) in 40:45 Min. sowie Markus Heimann als 5. (Platz 4 in der M50) in 43:26 Min.

Die 4 Kinder der TuS mussten 1x um den Herthasee laufen. Schnellster war in der U12 Joel Delaye als 6. in der U12. in 5:28 Min. Vizemister in der U10 wurde der 8-jährige Jonas Delaye in 6:08 Min. gemeinsam mit die um ein Jahr älteren Jonas Kleemann sowie
Jonas Kleemann und Ilyas Beresko (Platz 17 und 18 6:21 Min.) belegten die 3 Kids den 5. Rang.

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Boccia bei der TuS Niederneisen

Vor genau 3 Jahren hat die TuS Niederneisen unter der Regie von dem damaligen 1. Vorsitzenden Ulrich Hasselbach eine Boccia-Bahn gebaut. Dieses Projekt konnte dank dem tatkräftigen Engagement unserer Rentnerband sowie der finanziellen Unterstützung von Jugend Niederneisen & friends umgesetzt werden.
Die Anlage ist für alle Bürger/innen aus Niederneisen zugänglich und wird neben der Grundschule regelmäßig von der Rentnerband/Boccia-Team genutzt. Jeden Mittwoch treffen sich die Männer am Niederneiser Sportpark, haben großen Spaß beim Spiel mit der Kugel und tauschen sich in geselliger Runde über die News der TuS Niederneisen bis hin zur Weltpolitik aus. Vor wenigen Wochen war erstmals Bela Hamrodi, Inhaber der neuen Auto-Hobby-Werkstatt in Niederneisen, zu Gast und brachte sein Wissen aus dem „Boulesport“ welches er aktiv bei der TSG Wörsdorf betreibt, ein. „Ich habe nur durch Zufall durch den 2. Vorsitzenden Marcel Willig erfahren, dass es in Niederneisen ein Bocciabahn und eine aktive Gruppe gibt. Ein tolles Team, bei der ich gerne mitspiele und mit meinem Wissen von diversen Meisterschaften helfe“.
Auch Alfred Rauner gehört dem Boccia-Team an und lobte den Zusammenhalt der Gruppe „Bei uns gibt es fast ausschließlich gute Laune und wir freuen uns immer über interessierte Spieler oder Zuschauer“. Neben dem Spiel mit der Kugel widmen sich die Männer punktuell Projekten der Gemeinde und der TuS Niederneisen. Aktuell wird unmittelbar neben dem Rasenplatz ein neuer Dachunterstand gebaut, an dem die Männer rund um Ulrich Hasselbach fast täglich am Werk sind. „Bisher gibt es so gut wie keine Möglichkeiten sich bei Regen unterzustellen, aber durch Zufall hat sich eine Möglichkeit ergeben und wir haben direkt zugeschlagen“ so Ulrich Hasselbach. Auch der 1. Vorsitzender der TuS Niederneisen, Uwe Welter, lobt das Engagement der Rentnerband. „Wir sind unglaublich stolz auf das Engagement von Ulrich und seinen Freunden und wissen diesen Einsatz für die Gemeinschaft zu schätzen“.

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Karoline Bladt die Nummer 1 im Marathon der Frauen -Sascha Kreckel neuer Kreismeister mit dem Hammer bei den Senioren

Das Wintertraining unserer Leichtathleten hat längst begonnen, da gilt es noch einige Ergebnisse nachzureichen. Insbesondere sind die Ergebnisse von Karoline Bladt erwähnenswert, die ihr eigenes Training im Mainzer Raum absolviert. Bereits im März war Karo (So wird sie von ihren engeren Vertrauten genannt) beim Frankfurter Halbmarathon am Start und lief in 1:39 Std. eine persönliche Bestzeit. Wenig später lief sie beim Mainzer Gutenbergmarathon starke 3:25,13 Std. und ist somit die Spitze ihres Verbandes, dem LVR. Noch einmal lief Karo einen. Halbmarathon Anfang September in Worms In schnellen 1:32,27 Std. und löschte damit ihre alte Bestzeit aus.

Knapp eine Woche vor den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im 10-Kampf sprang Johannes Nickel in Aarbergen-Michelbach mit 3,91 m mit dem Stab eine neue Jahresbestleistung. Es war seine zweitgrößte Höhe überhaupt und warf den Diskus 41,80m weit. In Urmitz siegte Sibille Ohlemacher in der W55 in 15:36,10 Min. im Rahmen eines Seniorensportfestes über die 3000m- Distanz.
Katja Danowski sprang bei den Diezer Oranienkampfspielen 1,30 m hoch und stieß die Kugel auf die Jahresbestweite von 9,30 m.

In Form präsentierte sich auch Sascha Kreckel bei einem Werfertag in Holzappel. In der M45 stieß er die Kugel 8,28m weit, so weit wie schon lange nicht mehr. Im Diskuswerfen und Speerwerfen kam er mit 20,62 m bzw. 22,01 m nicht ganz an seine Weiten von Weilmünster heran. Rainer Wöll schließlich, ältester bei den TuS-Leichtathleten, begnügte sich in der M70 beim selben Werfertag mit 22,97 m im Speerwerfen und 24,70 m im Diskuswerfen.Beim traditionellen Sommersportfest in Villmar stieß Rainer die Kugel 9,08m weit und kam mit dem Diskus auf 24,27m. In Selters warf er mit 25,51 warf er beim dritten und letzten Werfertag seine Jahresbestweite, mit der Kugel gelang ihm das in Gladbeck mit 9,21m.

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Deutsche Mehrkampf-Meisterschaften

Das Weseler Auestadion war in diesem Jahr Austragungsort für die Deutschen Zehnkampfmeisterschaften. Einziger Teilnehmer aus dem Bereich des Leichtathletik- Verbandes Rheinland und damit auch des Rhein-Lahn-Kreises war der 32-jährige Johannes Nickel von der TuS Niederneisen. 

Er hatte sich Mitte Juni im Rahmen der offenen Nordrhein-Westfälischen Meisterschaften als 9. für diese Meisterschaften mit 6207 Punkten qualifiziert. In Wesel belegte er nun mit 6253 Punkten Rang 13. Johannes Nickel war in dieser Saison besonders von Verletzungen gebeutelt. So konnte der Realschullehrer aus Niederbrechen den kompletten Dezember nicht trainieren. Vier Wochen vor der Meisterschaft holte sich Nickel einen Hexenschuss, so dass an ein Training überhaupt nicht zu denken war. Obwohl er in seinen Vorbereitungen immer wieder zurückgeworfen wurde, gab Nickel niemals auf. Als Lohn kehrte er nun mit einer neuen Jahresbestleistung aus Wesel zurück. Seine Leistungen im Einzelnen: 

1.Tag: 100m 11,79 Sek., Weitsprung 6,25m, Kugelstoßen 13,76m, Hochsprung 1,76, 400m 52,78 Sek. 

2.Tag: 110m Hürden 16,85 Sek., Diskuswerfen 39,84m, Stabhochsprung 3,80m , Speerwerfen 40,30m 1500m 4:51,11 Min. 

Deutscher Meister wurde Niklas Ransiek vom TSV Bayer Leverkusen mit 7355. Nickel war jeweils zweitbester Kugelstoßer bzw. Diskuswerfer. Die deutsche Elite um Europameister Arthur Aebele war nicht am Start. 

Johannes Nickel neuer Rheinlandmeister im Fünfkampf der Männer mit deutlichem Vorsprung

276 Punkte Vorsprung hatte Johannes bei seinem Sieg im Fünfkampf der Männer in Bad Ems mit 3188 Punkten vor dem Zweitplatzierten Kristja Lorenz vom TV Bad Ems, bei einer Gesamtkonkurrenz von 12 Athleten. 

Dabei sah es Anfangs für Johannes gar nicht so gut aus, denn nach zwei Disziplinen lag das Niederneiser Leichtathletik-Ass nur auf Rang drei hinter Kristja Lorenz und dem Sieger von 2016, Lars Mesloh(TV Bad Ems) Johannes war bis dahin 6,16m im Weitsprung gesprungen und hatte 42,42m mit dem Speer geworfen. Auch wenn der 8malige Gewinner des Männerfünfkampfes Mesloh abschüttelte, so nahm ihm Lorenz über 200m eine halbe Sekunde ab. Nickels Rückstand war bei einer Zeit von 23,95 Sek. auf 245 Punkte angewachsen. 

„Obwohl ich sehr gut aus den Blöcken kam, hatte ich am Ende des Rennens nichts mehr zuzusetzen.“ Ungünstig wirkte sich auch ein Gegenwind von 1m/Sek. aus. Johannes, der bei den Deutschen erstmals bei einem Männerwettkampf unter der 40m-Marke geblieben war, warf fast doppelt so weit wie Kristja und machte aus dem Rückstand einen beruhigenden 136 Punkte-Vorsprung, bei einer Weite von 44,39m, was sogar eine neue Jahresbestleistung bedeutete. Im abschließenden 1500m-Lauf erwies sich der 32jährige Realschullehrer als Zweitschnellster des Laufes in einer tollen Form und lief in 4:46, 81 Min. eine neue persönliche Jahresbestzeit.